Der Tourismusverband Achensee stellt die Wanderwegbeschilderung in der gesamten Region schrittweise von beschichteten Aluminiumschildern auf HPL-Schilder um. Die HPL-Rohlinge werden von einem regionalen Partner bezogen und im Tourismusverband Achensee mittels Laser mit der jeweiligen Beschriftung endgefertigt. Dadurch können neue Schilder sowie Ersatzschilder effizient und bedarfsgerecht produziert werden.
Grundlage für die Bewertung der Materialumstellung ist eine Ökobilanz, die vom Hersteller der HPL-Rohlinge beauftragt wurde. Die Studie vergleicht den CO₂-Fußabdruck verschiedener Materialien für Wanderwegschilder über den gesamten Lebenszyklus. Im Vergleich zu beschichteten Aluminiumschildern verursacht die HPL-Variante rund 67% weniger CO₂-Emissionen. Für die in der Studie betrachtete Vergleichsmenge reduziert sich der CO₂-Fußabdruck von 3.176kg CO₂e auf 1.038kg CO₂e.
Mit der Materialumstellung reduziert der Tourismusverband Achensee den CO₂-Fußabdruck der Wanderwegbeschilderung und setzt gleichzeitig auf eine langlebige Lösung für den Einsatz im alpinen Gelände.
Die Aussagen basieren auf dem „Bericht zur Ökobilanz – Beschilderung Wander- und Bergwegekonzept“, erstellt von der Energy Consultants GmbH im Auftrag des Herstellers der HPL-Rohlinge.



